Ein Traum wird wahr

Als ich mit der Babyfotografie anfing, bin ich schnell auf eine Kollegin gestoßen, die in meinen Augen einen ganz tollen Fotografierstil hat. Bei ihren Fotos wird das gezeigt, was bei der Neugeborenenfotografie am wichtigsten ist – nämlich das Baby. Immer wieder habe ich mir Arbeiten von ihr angeschaut und war begeistert von den tollen Fotos. Dann kam der Tag, als ich das erste Mal schriftlich Kontakt zu ihr hatte. Ich, der kleine Anfänger in der Neugeborenenfotografie, schreibt mit der der Profi-Fotografin Sandra Reinelt.
Für mich war es sehr überraschend, wie offen Sie geschrieben hat und mir ihr Wissen, einfach so, übermittelte. Sie hat ein wundervolles Buch geschrieben, das ich mir natürlich kaufen musste und es glaube ich in einem Atemzug verschlungen hatte. Auch ihre Softwareerweiterung für die Bildbearbeitung war perfekt und ich war absolut davon überzeugt, dass ich sie mir direkt kaufen musste.

Kritik erwünscht – aber bitte nicht so dollefotokunst_babytraum-Workshop_Sandra_Reinelt_7F5A5791

Nach einigen Shootings habe ich mich getraut, auch ihr ein Bild davon zu schicken. Ich habe also meinen ganzen Mut zusammengenommen und gehofft, dass sie nicht zu viel zu kritisieren hatte. Die Kritik von ihr war so toll, also nicht, dass man jetzt denkt, an dem Foto hätte alles gestimmt – nein ganz im Gegenteil, Sandra hat einiges gefunden, was an meinem Foto nicht perfekt war. Aber sie hat mir ehrlich aufgezeigt, was ich nicht so gut gemacht habe. Das Foto war natürlich nicht perfekt und die Kritik entsprechend, aber dennoch direkt, sehr erklärend und informativ! Ich fühlte mich geehrt und war begeistert über so viel Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft! Gerne hätte ich einen Workshop in dieser Zeit bei Sandra gemacht, allerdings war auch sie mobil unterwegs und hatte daher nicht die Möglichkeit einen Workshop zu machen und mir die notwendige Feinarbeit beizubringen. Doch endlich war es im Dezember 2014 soweit und sie hatte nun ein Atelier. Mein Traum, einen Workshop bei ihr zu machen, rückte also in greifbare Nähe und ich bin natürlich, als großer Fan von ihr, zu der Eröffnung des Ateliers gefahren. Ich freute mich wie ein kleines Kind an Weihnachten auf diesen Tag und als ich dann endlich vor Sandra stand, hatte ich einen Kloß im Hals und wusste vor lauter Aufregung gar nicht, was ich sagen sollte. Das Atelier hatte sie, gemeinsam mit Ilona eröffnet, die ebenfalls eine tolle Fotografin ist. Diese beiden Frauen haben sich gesucht und gefunden und es kann nur ein großer Erfolg werden. Auch über Ilona könnte ich jede Menge gutes schreiben, aber ich möchte jetzt nicht vom Thema abschweifen. Bei Gelegenheit werde ich euch aber über Ilona einen ausführlichen Bericht schreiben – versprochen!

Findet jetzt ein Workshop statt?

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Das Studio war umwerfend und ich war total begeistert. Nach meiner ersten Aufgeregtheit war ich dann auch in der Lage zu fragen, ob vielleicht jetzt ein Workshop stattfinden würde und ihr werdet es nicht glauben. Jaaa, es fand endlich ein Workshop statt und es war geplant, das der eine Workshop im Frühjahr 2015 und der zweite Workshop im Herbst 2015 stattfinden sollte. Natürlich sagte ich Sandra sofort, dass sie an mich denken soll und dass ich unbedingt ein Plätzchen in einem der beiden Workshops bekommen müsse!!
Leider ging dieser Tag viel zu schnell zu Ende und jetzt hieß es einfach nur warten und hoffen, dass die Zeit schnell vorbei ging. Endlich kam die ersehnte Frage, ob ich denn nun an einem Workshop teilnehmen wollte und welcher Termin mir lieber wäre. Eher das Frühjahr oder der Herbst? Natürlich das Frühjahr, da ich es nicht geschafft hätte, mich noch bis zum Herbst zu gedulden! Endlich hatte ich einen Termin und die Zeit zog sich natürlich wie Gummi. Dennoch konnten ich mir die Zeit ein wenig verkürzen und schon die Teilnehmer kennenlernen, die auch dabei waren. Sandra hatte nämlich eine Whatsapp-Gruppe gegründet, in denen sich die Teilnehmer bereits beschnuppern und austauschen konnten. Es schien eine tolle Gruppe zu werden und wir konnten uns über die Whatsapp-Gruppe schon ein wenig kennenlernen. Die anderen Teilnehmer kamen aus der Schweiz, aus Gießen und aus München und der Workshop fand nur mit wenigen Teilnehmern statt. Es war somit also keine große Gruppe und davon bin ich auch nicht ausgegangen. Denn Sandra hätte den Teilnehmern nicht gerecht werden können, da sie auf jeden Einzelnen eingehen wollte und ihm die Tricks und Kniffe zu zeigen.

Platzt der Workshop doch noch?

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Kurz vor dem Workshop bekam Sandra eine starke Erkältung und auch wenn sie sagte, dass der Workshop stattfinden würde, hatte ich dennoch Angst, dass mein Traum noch platzen könnte, aber dies war nicht der Fall. Selbstverständlich waren die Babys bei dem Shooting das Wichtigste und Sandra würde niemals riskieren, dass sie die Babys mit der Erkältung anstecken würde. Daher holte sich Sandra auch noch das Ok von ihrem Arzt, damit keine „Gefahr“ von ihr aus ging und der Workshop konnte starten. Über die Whatsapp-Gruppe standen wir alle in Kontakt und endlich war es dann soweit. Alle freuten sich schon riesig auf den Workshop und konnten ebenfalls ihre Vorfreude nicht verbergen. Die Sachen waren nun endlich gepackt und los ging es. Wir trafen uns alle zwischen 17 und 18 Uhr bei Sandra im Atelier und Marina war die Erste, die da war. Anita, die nette Schweizerin war bereits im Hotel und wartete dort auf mich. Es war herrlich die ersten Gespräche im Auto zu führen und dieser erfrischende schweizer Dialekt ist einfach zu schön. Allein dies zeigte mir schon, dass dieses Wochenende kein Reinfall werden würde und wir alle viel Spaß miteinander haben werden. Angekommen im Atelier begrüßten wir uns erst alle und obwohl Ilona ausgerechnet an diesem Wochenende „Rücken“ hatte, war auch sie da! Jetzt fehlte nur noch Danny, die kurzerhand noch in einem Dekoladen reinschaute, da es hier so tolle Körbe und Taschen gab, die für Babyshootings natürlich ideal waren. Als sie dann auch da war, war die Freude natürlich groß und die ersten Gespräche fanden statt. Durch die Whatsapp-Gruppe hatten wir das Gefühl, uns schon ewig zu kennen und wir sechs hatten einen richtig tollen Abend. Nachdem Marina, Danny, Anita und ich dann das Atelier verließen, merkten wir, dass wir riesigen Hunger hatten und gingen natürlich erst einmal etwas Essen. Auch hier haben wir uns natürlich über die Fotografien ausgetauscht und von unseren Shootings berichtet. Irgendwann waren wir dann, durch die Autofahrt, die vielen Erlebnisse und den gemeinsamen Austausch todmüde und so ging der erste Tag schön und interessant zu Ende.

Der große Workshop-Tag

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Nachdem wir im Hotel gefrühstückt haben, mussten wir uns sputen, denn der erste Termin war bereits um 9:30 Uhr. Natürlich hatte ich die Utensilien, die ich für das Shooting benötigte bereits vorab ausgesucht. Allerdings war dies eine besondere Herausforderung, da Sandra und Ilona eine so große Auswahl hatten, dass es echt schwerfiel das Passende für das Baby herauszusuchen. Dies ist natürlich ein großer Vorteil, wenn man ein Atelier hat, da man in einem mobilen Studio so viele Accessoires gar nicht mitnehmen kann.
Nachdem dann alles herausgesucht war und das Set stand, traf auch schon die erste Familie ein. Die Begrüßung ist für Sandra sehr wichtig und sie hat uns gezeigt, dass sie so die Familien, wie auch die kleinen Zwerge absolut wohlfühlen, wenn sie in ihr Atelier kommen. Ihr ist besonders wichtig, dass sich die Familien in ihrem Atelier zu Hause fühlen, um so auch tolle Bilder zu gewährleisten. Denn nichts ist schlimmer, wenn sich die Familie fremd fühlt, da dies das Baby sofort spürt und entsprechend reagiert.
Sandra war sofort ganz in ihrem Element und genau das macht sie aus. Sie ist zielstrebig, genau und gibt den Eltern das Gefühl, dass das etwas ganz natürliches ist, das Baby zu fotografieren. So kann sie wunderschöne und gefühlvolle Bilder präsentieren und die schönsten Momente festhalten. Dabei ist es natürlich auch wichtig, dass das Baby nicht in Stress gerät und sich ebenfalls pudelwohl fühlt. Aus diesem Grund macht Sandra nur das, was das Baby auch zulässt. Es werden nur diese Posen fotografiert, die das Baby „möchte“, um es nicht in Stress zu bringen und so die schönsten Bilder zu erhalten.
Sandra hat das absolute Fotografenauge und sieht wirklich alles. Jeder noch so kleine „Fehler“ fällt ihr auf und sie hat für alles eine Lösung. Da ich natürlich, vor dem Workshop, zu meinem Fotografengott gebetet habe, dass die Babys bitte nicht alle brav schlafen mögen, sondern auch wach sind und ihren eigenen Kopf haben, wurden die Gebete erhört und ich konnte dadurch viel lernen. Sandra, aber auch mir, wurde alles abverlangt und einige Babys wollten nicht so, wie Sandra es wollte. Es war nicht ganz einfach, aber Sandra hatte immer alles voll im Griff und ich habe sehr viel gelernt an diesem Tag. Der erste Tag war eigentlich mehr ein Lerntag mit dem Umgang von Babys, aber sehr interessant. Sandra lernte uns, wie man mit Babys umgeht, die nicht ganz einfach sind und wie man sie trotz Weinen oder Meckern doch von ihrer besten Seite zeigen kann. Trotz, dass wir so früh begonnen hatten, war der Tag viel zu schnell vorbei und ich hatte das Gefühl, dass wir nur wenige Stündchen gearbeitet hatten. Wir alle hatten traumhaft schöne Fotos im Kasten und waren sehr zufrieden mit unserer Auswahl.

Die Bildbearbeitung – das A und O

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Jetzt stand natürlich noch die Bildbearbeitung auf dem Programm und natürlich war Sandra auch hier sehr professionell und zeigt nur die Bilder den Eltern, die auch wirklich sehenswert sind. Aber gerade hierbei legt sie die Messlatte sehr hoch und viele Bilder, die ich für sehr schön empfand, sortierte Sandra aus. Da ich auf Empfehlung von Sandra die gleiche Bildbearbeitung wie sie habe, war es für mich kein Problem. So musste ich mich nicht umstellen und konnte wie gewohnt meine Bilder bearbeiten. Da sie aber hochprofessionell ist, konnte sie mir noch viele Tricks und Kniffe zeigen, die ich bisher noch nicht kannte, um die Bilder noch besser bearbeiten zu können. Auch hier konnte man wieder sehen, welches tolle Fotografenauge Sandra hat, denn sie sah die kleinsten Fehler und konnte so die Bilder nochmals zu etwas Besonderem mache.
Leider geht auch der schönste Workshoptag einmal zu Ende, es gab ja noch den zweiten Tag, den wir mit viel Vorfreude erwarteten. Bei unserem gemeinsamen Abendessen – an dieser Stelle vielen Dank Sandra für die Einladung, die keiner von uns als selbstverständlich gesehen hat – habe wir den tollen Tag Revue passieren lassen und vieles besprochen. Dabei ging es natürlich auch sehr lustig zu und wir hatten sehr viel Spaß. Ein Außenstehender wäre mit Sicherheit nicht auf die Idee gekommen, dass wir eigentlich arbeiten. Es war wirklich eine tolle Truppe und ein Wiedersehen, bei einem zweiten Workshop, ist nicht auszuschließen.

Der zweite und letzte Workshoptag

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Nach einer weiteren Nacht und dem Frühstück standen wir mit frischer Kraft bei Sandra und Ilona im Atelier und freuten uns auf den letzten Tag des Workshops. Die beiden Babys, die wir heute fotografieren sollten, waren zwei ganz süße und brave Zwerge, die sich von ihrer besten Seite zeigten. So konnte uns Sandra uns zeigen, wie die Babys so in Pose gelegt werden, dass es nicht gestellt, sondern sehr natürlich aussieht. Dies bewundere ich immer wieder an den Fotografien bei Sandra, dass die Posten, in die sie die Babys legt so sind, als würden sie sich selbst in diese Pose drehen. Dies zeigt ganz besonders die Natürlichkeit der Babys und spiegelt sich so auf den Fotos wieder. Dies war auch der Grund, warum ich von Sandra so begeistert bin. Als ich bereits die ersten Fotos von Sandra sah, überzeugte mich diese Natürlichkeit so sehr, dass ich ein absoluter Fan von ihr wurde.
Leider war auch dieser Tag viel zu schnell vorüber, aber auch hier haben wir viel gelernt. Sandra sagte uns ganz offen, auf was wir achten müssen, was wir bei unseren Bildern noch falsch machen und natürlich auch, was wir noch verbessern können. Natürlich zeigte sie uns dies anhand vieler Beispiele und so konnten wir gut nachvollziehen, was sie uns damit erklären wollte.
Jedem Kollegen kann ich den Workshop von Sandra nur empfehlen und auch hier noch einmal ein großes Dankeschön an Sandra, die uns sehr viel gezeigt und gelehrt hat. Dieser Workshop wird mich natürlich auch bei meinen Babyshootings begleiten und ich kann das gelernte so perfekt umsetzen.
Eine Überraschung gab es noch zum Abschied. Wir erhielten alle eine wunderschöne Geschenktasche, die über und über mit Mützen, Haarbändern und auch ein Tuch mit Sandras Logofarbe, gefüllt war. Nicht nur deshalb wird mir dieses Wochenende immer in Erinnerung bleiben. Ich konnte von diesem Wochenende so viel mitnehmen und alleine schon, dass wir eine so tolle Truppe waren und ich so neue liebe Kolleginnen kennengelernt habe, war das Wochenende absolut perfekt.
Vielen Dank liebe Sandra für so viel Insiderwissen, so viel Tipps und so viele Tricks, die ich bei dir lernen konnte. Außerdem lieben Dank an Ilona, Marina, Danny und Anita, es hat richtig Spaß gemacht mit euch und wir waren eine tolle Truppe!

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Workshop Sandra ReineltIch möchte darauf hinweisen, dass alle Fotos in diesem Bericht bei dem Workshop
von Sandra Reinelt entstanden sind!

 

 

Neugeborenen Fotografie ohne Blitz

Bei Neugeborenen ist es immer schwierig mit Blitz zu fotografieren, da die Babys dies gar nicht mögen. Daher habe ich mir extra für die Newbornfotografie ein besonders lichtstarkes Objektiv angeschafft. Mit dem Canon 50 mm 1.2 kann ich so beim Babyshooting vollkommen auf den Blitz verzichten.

 

Es reicht dann, um schöne Babyfotos zu machen, vollkommen aus, wenn das Tageslicht durchs Fenster scheint. Natürlich gibt es auch trübe und graue Tage, doch das ist auch kein Problem, denn dann nutze ich einfach Tageslichtlampen als Unterstützung.

 

Das Wichtigste dabei ist aber immer noch, dass die Babys bei dem Shooting keinen Stress haben. Mit natürlichem Licht, das sie schon gewohnt sind, können so entspannte Babyfotos gemacht werden. Ein weiteres Objektiv, welches ich für das Babyshooting nutze ist ein Makro Objektiv, mit dem man traumhafte Nahaufnahmen machen kann. So kann ich die schönsten Fotos von den kleinen Füßchen, der Nase oder auch dem Mund machen. Selbstverständlich wird für diese Nahaufnahmen auch kein Blitz eingesetzt.

 

Mit diesem kompletten Konzept

 

–        Shooting bei dir  Zuhause

–        Natürliches Licht

–        Kein Blitzlicht

 

sind alle Voraussetzungen gegeben, dass du wunderschöne Bilder von deiner kleinen Prinzessin oder deinem kleinen Prinzen erhalten kannst.

 

Überzeuge dich jetzt von meinem Können und schaue dich in Ruhe auf meiner Seite und in der Galerie um. Entdecke auch du die schönen Babyaufnahmen, die ich bereits gemacht habe und lassen auch du deinen kleinen Schatz auf wunderschönen Fotos verewigen.

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